
Biogas – eine natürliche Energiequelle
Schmack Biogas - regenerative Energien für eine lebenswerte Zukunft
Starkes Bevölkerungswachstum und eine dynamische Industrialisierung sorgen weltweit für einen erheblichen Anstieg des Energieverbrauchs, der zum größten Teil auf der Verbrennung fossiler Energieträger basiert. Dabei gelangen große Mengen Kohlendioxid in die Erdatmosphäre, die unser Klima und die Umwelt in erheblichem Maße nachhaltig schädigen.
Deutschland ist heute mit ca. 70 Prozent von Öl-, Gas-, Kohle- und Uran-Importen abhängig. Energierohstoffe werden weltweit immer knapper und teurer. Die Frage, wie die Versorgung mit bezahlbarer Energie gesichert werden kann, ist das zentrale politische Thema weltweit.
Angesichts der Sorge um den Klimawandel ist ein grundlegendes Umdenken erforderlich, die Energiepolitik muss durch den konsequenten Ausbau von CO2- neutralen erneuerbaren Energien neue Wege vorgeben und beschreiten.
Biogas ist nachhaltiger Klimaschutz
Biogas ist neben Solar und Wind eine der wesentlichen erneuerbaren Energiequellen. Schließlich lässt sich Biogas aus nachwachsenden, regional verfügbaren Rohstoffen sowie energetisch verwertbaren Abfallstoffen besonders umweltschonend und CO2-neutral herstellen. Biogas nutzt die natürliche Energie von organischem Material.
Die großen Pluspunkte von Biogas sind:
| | Biogas liefert zugleich Strom, Wärme, Kälte und Gas |
| | Biogas steht ganzjährig rund um die Uhr zur Verfügung und lässt sich speichern |
| | Biogas ist wetterunabhängig und somit regelbar |
| | Aufbereitetes Biogas kann in allen Erdgasfahrzeugen problemlos eingesetzt, in Tanks abgefüllt und in Flaschen oder Pipelines transportiert werden |
Unter den erneuerbaren Energiequellen besitzt Biogas eines der größten Zukunftspotenziale. Der UN-Bericht zählt Biomasse und Kraft-Wärme-Kopplung zu den Schlüsseltechnologien gegen den Klimawandel.
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Wie entsteht Biogas?
Biogasanlagen verarbeiten neben Stallmist und Gülle vor allem Energiepflanzen wie Grassilage, Mais oder Zuckerrüben. Daneben können auch organische Reststoffe wie Rasenschnitt, Speisereste oder Nebenprodukte aus der Lebensmittelherstellung vergärt werden.
Die Biomasse wird durch spezielle Bakterien unter Ausschluss von Sauerstoff im Fermenter abgebaut. Dabei produzieren die Bakterien zu rund zwei Dritteln Methan, daneben Kohlendioxid, Stickstoff und in geringer Menge weitere Gase. Verwertbar ist das Methan, das als Brennstoff in Blockheizkraftwerken (BHKW) verwendet wird, um Strom und Wärme zu erzeugen. Wird das Biogas vorher gereinigt, kann es auch in das Gasnetz eingespeist werden, um dezentral positionierte BHKWs mit Biogas zu versorgen. Ein Kubikmeter Methan besitzt einen Heizwert von 10 kWh. Die vergorenen Pflanzenreste können als hochwertiger Dünger wieder in der Landwirtschaft eingesetzt werden.






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